• S H O P

    Hier geht es zu unserem > SHOP  <

Das Ding mit dem Bezahlen…

 

Ich bin mittlerweile in unzählbaren Facebook Verkaufsgruppen mehr oder weniger aktiv.
Dabei stoße ich immer wieder auf Beiträge in denen Leute „angeprangert“ oder gar ála Facebook-Fahndung gesucht werden.
Meist ist der Ärger groß, denn Ware wurde versprochen – geliefert wurde aber nichts.
Die Meisten wollen sich das vermeintliche Schnäppchen nicht entgehen lassen und bezahlen, wie meist verlangt, per Vorkasse oder der Paypal „Freunde Option“ um die bösen Paypal Gebühren zu sparen. Das hierbei der Paypal Käuferschutz unwirksam wird ist den meisten nicht bekannt.
Die Verkäufer, die wohl meist eine betrügerische Absicht haben, besitzen entweder die Ware nicht oder hatten nie vor diese zu Verschicken.
Nun geht die Jagd nach Geld und Ware los – meist wird man vertröstet, es heißt „Habe es verschickt“ oder „Geld ist zurück überwiesen“ „Geldautomat kaputt“ „Post Schuld“ etc. pp. und auf einmal ZACK man ist blockiert – der Post des Warenangebotes ist auf wundersame Weise genauso unauffindbar wie das Bernsteinzimmer.
Das Geld ist meist futsch, eine Anzeige bei der Polizei erzielt meistens leider kaum Wirkung.

Nun, was kann man tun um eben nicht auf solch einen Betrug hereinzufallen?

Zuerst immer eine für beide Seiten sichere Transaktionsweise wählen.

  1. Nachnahme – Hier wird die Ware direkt beim Versand Dienstleister bezahlt der Verkäufer erhält das Geld im Anschluss von eben diesem.
  2. Paypal – eine mittlerweile sehr verbreitete Online Zahlungsmethode ist die Zahlung per Dienst „Paypal“ – hierbei wird das Geld direkt an den Verkäufer geschickt der Verkäufer kann somit die Ware direkt Versandfertig machen. Das gute hier ran ist: Erhält der Käufer die Ware nicht kann er über den Paypal „Käuferschutz“ sein Geld zurückfordern. Der Verkäufer muss einen Versand Schein mit gültiger, nachverfolgbarer Paket ID oder Einschreiben ID hinterlegen um eventuell von seinen Verkäuferschutz gebrauch zu machen – denn hiermit kann er nachweisen das die Ware sowohl versendet als auch vom Versand Dienstleister entgegen genommen wurde. Jetzt der Knackpunkt – oft wird das Bezahlen per „Freunde Option“ verlangt, denn dies kostet keine Gebühren. Dies kann einen im Falle eines Betruges sehr teuer zu stehen kommen, denn dann gilt auch der Käuferschutz nicht! Wie der Name schon sagt, handelt es sich um die FREUNDEoption um Geld an FREUNDE zu schicken da man diesen ja normalerweise auch Vertrauen können sollte.
    Weitere Informationen zum Thema Käufer und Verkäuferschutz gibt es hier: Paypal Käufer und Verkäuferschutz
  3. Ganz Klassich – Barzahlung. Der Verkäufer wohnt nicht weit von Ihnen weg? Super – Hinfahren, Gehen oder Kriechen – Ware Prüfen – Bezahlen und mitnehmen. FERTIG!
    Sollte der Verkäufer sich weigern sich auf eine dieser sicheren Methoden einzulassen sollte man direkt stutzig werden – denn was stört ihn denn daran? Die Gebühren? Man kann ja „halbe-halbe“ machen. Schlägt er auch dies aus – lasst den Deal sausen! Geiz ist nicht immer Geil!

Seht die Gebühren als Versicherung. Gerade bei dreistelligen Beträgen sollte mir die Gebühr als Eigenschutz als nötige Investition gelten!

Jetzt natürlich noch ein wichtiger Punkt:
Trotz aller Vorsicht gibt es keine Garantie!
Nachnahme Sendungen können abgelehnt und verweigert werden, so bleibt man auf den Kosten sitzen, auch wenn eigentlich ein Kaufvertrag geschlossen wurde.
Auch bei Paypal kann mitunter das Geld zurückgefordert werden dies ist aber an sehr viele Bedingungen gebunden und geht nicht einfach so.

Es bleibt also immer ein gewisses Restrisiko. Also immer zweimal überlegen, ob es sich wirklich lohnt oder am Ende das Schnäppchen zum teuren Lerneffekt wird.

FAQ

Welche Möglichkeiten bieten sich mir wenn der Verkäufer das Geld nicht zurückzahlt und die Ware einbehält?
Man sollte sich nicht die größten Hoffnungen machen, sollte wirklich Betrug dahinter verbergen, bleibt einem nur die Option die Person anzuzeigen, ob dies Wirkung bringt ist immer fraglich. Wenn die Person solchen Betrug öfters begeht und begangen hat stellt man sich in eine lange Schlange von Gläubigern, ohne Garantie das Geld je wieder zu sehen.

Ein Kommentar:

  1. Die Anzahl an Bezahlmöglichkeiten steigt ja doch immer weiter an. Letztendlich werden meiner Meinungen aber immer noch die gängigen Möglichkeiten wie Überweisung, Paypal oder Nachnahme genutzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.