• Unser Shop

Sorten Portrait: Capsicum Chinense – Chupetinho White

 

Steckbrief

 

Art: Capsicum chinense
Sorte: „Chupetinho White“
Herkunft: Brasilien
Andere Namen:  – – –
Schärfe: beachtlich und unterschätzt
Farbe bei Samenreife: Weiß bis Creme
Besonderheit: Eine wirklich teilweise strahlend weiß abreifende Chili!
Platzbedarf: 20 Liter

 

Trivia:

Ein buschiger, reichlich verzweigter Wuchs und voll behangen mit zuerst grünen später dann weiß bis crem-weißen, tropfenförmigen Beeren. So kann man die Chupetinho White in Kurzform beschreiben. Die

 

Beeren sehen fast aus wie in wachs getaucht und werden wirklich in großen Mengen gebildet. Eine Augenweide ist diese Sorte auf jeden Fall. Für die doch kleine Größe sind die Beeren eher dickfleischig, wenn man das bei Minis so nennen mag. Im inneren werden sehr kompakt, einige Samen gebildet, sodass die Nachzucht sich wirklich einfach zeigt. Sie ist passend zum Gesamtbild mit kleinem Laub versehen.

 

 

Meine Erfahrung:

Die Chupetinho White begleitet mich jetzt schon einige Zeit und ist mittlerweile eine meiner Lieblingssorten geworden. Auf der anderen Seite war es auch eine Sorte, die mir die meisten Probleme in der Saison bereitet hat. Warum? Weil sie sich Mimosenhaft benommen hat!
Mit direkter Sonne oder gar Luftfeuchter Hitze im Gewächshaus haben sie kein Problem, knatschig werden die Pflanzen aber durchaus im Freiland. Hiermit meine ich das direkte ausgesetzt sein von längeren Regenphasen und das kühler werden gen Herbst. 2 Pflanzen, die im Freiland standen, zeigten sich anfällig für Phytopilze – in dem Falle irgend eine Art Rost die sowohl Blätter als auch Stängel und gar Beeren befielen. Sie zeigte sich durch Flecken auf allen Teilen, abwerfen von Laub und dem Faulen der Beeren von innenheraus. Wie erwähnt, trat dies nur bei den Pflanzen, auf die nicht geschützt standen. Im Folgejahr habe ich den Versuch gewagt und die Pflanzen an verschiedenen Orten gestellt.
Die erste Pflanze im Freiland bildete sogar direkt im Frühjahr bei noch kühler Witterung schon Rost und wurde schnell entsorgt. Weitere Pflanzen, die geschützt oder im Gewächshaus standen, hatten keinerlei Probleme. Eine weitere Pflanze, die ungeschützt im Topf stand, bekam ebenfalls zum Herbst hin Rost. Somit kann ich aus meiner Erfahrung raus sagen: Wer schon mal ähnliche Probleme hatte, sollte diese Sorte versuchen geschützt anzubauen, dann bringt sie wirklich tollen Ertrag und viel Freude!
Für den Rohverzehr finde ich sie nicht tauglich. Sie hat einen leicht seifigen, nicht wirklich angenehmen Geschmack. Das wandelt sich aber, wenn man sie trocknet! Dann ist es eine absolut brauchbare Chili als Pulver, Flocken oder anderem. Auch zum einlegen habe ich sie schon genutzt, auch hier war der Geschmack angenehm und die Schärfe gut merkbar.

Luca

Luca

Mein Name ist Luca, ich bin Jahrgang 90 und Natur begeistert seit frühster Kindheit. Nebenher bin ich auch Teilzeit-Chaot und versuche aus meinem "Trial and Error" Prinzip Erfahrungen zu gewinnen die ich weitergeben kann. Auch als Natur- und Umweltpädagoge lässt man mich manchmal auf die Menschheit los mit dem Ziel den Leuten die Natur näher zu bringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  • Hinweis:

    Hinweis: Die Beiträge enthalten sogenannte „Affiliate-Links“. Diese erkennt ihr an dem kleinen „Amazon Icon“ neben dem jeweiligen Link
    Alle Produkte sind nur eine Empfehlung aufgrund eigener Tests und Erfahrungen oder als Beispiele für Produkte. Bitte fühle dich nicht gezwungen über diese Links etwas zu kaufen nur, weil ich es erwähne!
    Wenn du einen Einkauf über diesen Links tätigst, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis ändert sich für dich nicht. Solltest du über den Link etwas gekauft haben, danke ich dir für deine Unterstützung.
    Mehr zum Thema Werbung findest du in meiner Datenschutzerklärung.