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Sorten Portrait: Capsicum Chinense – Stinger C22 Phänotyp

Steckbrief

Art: Capsicum chinense
Sorte: „Stinger C22 Phäno“
Herkunft: Spanien (?)
Andere Namen:  – – –
Schärfe: Sehr, sehr scharf!
Farbei bei Samenreife: Rot
Besonderheit: Kreuzung aus Carolina Reaper und The Superhot Beast SLP. Saatgut von Semillas
Platzbedarf: 20 Liter

Trivia:

Wie oben schon erwähnt handelt es sich um eine Kreuzung aus zwei sehr bekannten Superhots. Dieser von mir angebaute Phänotyp sollte sich durch einen ausgeprägten Stachel auszeichnen.

 

Meine Erfahrung:

Ich habe zwei Pflanzen der C22 Stinger im Anbau gehabt. Wie bei einem selektierten aber noch nicht übermäßig stabilen Phänotyp üblich, haben sich zwei ähnliche doch nicht exakt gleiche Pflanzen entwickelt. Beide hatten aber den versprochenen, ausgeprägten Stachel. Da ich mich nicht mit dem Essen von Superhots brüsten muss oder will und eigentlich meine Schleimhäute doch recht gern intakt mag, habe ich zum Testen einer Frau geschickt, die wohl Schleimhäute aus Stahl hat. Manche kennen sie – ich erwähne sie aber noch mal Explizit ich rede von „Edda the Icelady„. Sie sagt nicht nur sie isst Superhots, sie beweist es auch *zwinker*
Die erste Charge war nicht vollreif – und so war ich ja fast schon enttäuscht, dass Edda nicht mal ein Schweißperlchen auf der Stirn hatte. Also habe ich noch mal eine Ladung der schönen roten Früchte rübergeschickt und siehe da, das Prädikat war „Scharf“ ;).
Jetzt werde ich gefragt, warum ich Superhots pflanze die ich dann sowieso nicht esse. Gegenfrage: Warum züchten manche Orchideen?
RISCHDISCH: Weils schön ist 😉

Nun aber noch was zur Beere. Die Form erinnerte schon an die typische Reaper mit ihren Falten und Pickelchen und doch kam die Superhot Beast mit ihrer zusammengestoßenen Optik gut raus. Ich liebe diese „schön-hässlichen“ Beeren einfach. Sie sind Samenreich mit ausgeprägter Plazenta. Bei Vollreife entwickeln sie beachtlich viel „Öl“ was beim Aufschneiden gut sichtbar wird.
Die Pflanzen selbst haben sich spät verzweigt aber dann richtig. Die Früchte waren vielzählig und es gab wenig abgeworfene Blüten oder Fehlzünder. Stabiler Stand und klassische Chinensen Optik von Blättern und Blüte wären noch zu erwähnen.

Wer eine Superhot sucht, die Spaß macht weiter zu selektieren, ist hier richtig. Laut Edda hat sie wohl sogar angenehme Komponenten im Geschmack. Da kann ich aber außer „Ja, tut weh“ nichts zu sagen 🙂

 

Luca

Mein Name ist Luca, ich bin Jahrgang 90 und Natur begeistert seit frühster Kindheit. Nebenher bin ich auch Teilzeit-Chaot und versuche aus meinem "Trial and Error" Prinzip Erfahrungen zu gewinnen die ich weitergeben kann. Auch als Natur- und Umweltpädagoge lässt man mich manchmal auf die Menschheit los mit dem Ziel den Leuten die Natur näher zu bringen.

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